Abstract:
Dieser Artikel führt verschiedene ökonomische Sichtweisen auf Gründe für (zunehmende) Medienkonzentration und ihre Folgen zusammen. Da Medienmärkte durch die Existenz zweiseitiger Netzwerkeffekte geprägt sind, können Fusionen von Medienunternehmen zu unerwarteten Ergebnissen führen, die sich mithilfe der üblichen Konzepte der Industrieökonomik nicht erklären lassen. Im Mittelpunkt der Analyse stehen drei verschiedene Aspekte. Wir zeigen, dass (zunehmende) Medienkonzentration zu geringerer Programmvielfalt führen kann. Ferner präsentieren wir eine neue Theorie, die Bedingungen aufzeigt, unter denen es ein politisch einseitiges Medienunternehmen vorzieht, im Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu stehen. Und schließlich zeigen wir, wie eine Medienfusion, oder generell (zunehmende) Medienkonzentration, zu stärkerem Wettbewerb in Werbemärkten führen kann. Dieser Artikel richtet sich sowohl an Praktiker der Medien- und Werbeindustrien als auch an den Gesetzgeber. Obwohl der Artikel selbst ohne eine formale Analyse auskommt, setzen die angeführten Argumente gute Kenntnisse grundlegender Mikroökonomie voraus.
Downloads: (external link) http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_0 ... e/diw_vjh_05-3-5.pdf (application/pdf)
The latest 4 issues can be ordered as electronic edition in PDF-format at the online-shop of DIW Berlin. An annual online-subscription is available for 190 Euro. The printed edition can be ordered at the publishing house Duncker & Humblot.
Related works: This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung / Quarterly Journal of Economic Research is edited by Klaus F. Zimmermann, Dorothea Schäfer, Tilman Brück, Christian Dreger, Claudia Kemfert, Alexander Kritikos, Viktor Steiner, Gert G. Wagner, Christian Wey, Ansgar Belke and Georg Meran