Abstract:
In der Agenda 2010 werden für den Politikbereich "Familie und Bildung" insbesondere drei Problembereiche angesprochen. Zum Ersten findet sich darin die Benennung des Problems unzureichender Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, das die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland erschwert. Zum Zweiten wird festgestellt, dass der Mangel an frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten auch ein Grund für das schlechte Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler bei der PISA-Studie ist. In diesem Zusammenhang wird gefordert, dass der in Deutschland stark ausgeprägte Einfuss des sozioökonomischen Hintergrunds auf die Bildungsleistung durch mehr Chancengleichheit im Bildungssystem verringert werden soll. Drittens wird in der Agenda 2010 das Problem angesprochen, dass Eltern mit niedrigem Lohneinkommen für ihre Kinder auf Leistungen der Sozialhilfe bzw. dem Arbeitslosengeld II angewiesen sind. Da diese Leistungen hohe Entzugsraten haben, sind die Anreize, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, für Eltern niedriger als für Personen ohne Kinder.
Date: 2008
Downloads: (external link) http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_0 ... e/diw_vjh_08-1-7.pdf (application/pdf)
The latest 4 issues can be ordered as electronic edition in PDF-format at the online-shop of DIW Berlin. An annual online-subscription is available for 190 Euro. The printed edition can be ordered at the publishing house Duncker & Humblot.
Related works: This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung / Quarterly Journal of Economic Research is edited by Klaus F. Zimmermann, Dorothea Schäfer, Tilman Brück, Christian Dreger, Claudia Kemfert, Alexander Kritikos, Viktor Steiner, Gert G. Wagner, Christian Wey, Ansgar Belke and Georg Meran