Abstract:
In diesem Beitrag werden die Argumente für die Einhaltung der Maastrichter Konvergenzkriterien als Voraussetzung für den Erfolg einer Europäischen Währungsunion (EWU) diskutiert. Als Schlußfolgerung ergibt sich, daß letztlich die ökonomischen Argumente für die strikte Einhlatung der Kriterien kaum überzeugen können. Zur Erklärung, warum dann die Bundesregierung in offiziellen Verlautbarungen diese Kriterien so betont, wird auf die skeptische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung verwiesen. Der stabilitätsorientierten Einstellung der Deutschen soll durch die Fixierung der Debatte auf die Konvergenzkriterien Rechnung getragen werden. Allerdings kann diese innenpolitsich motivierte Vorgehenseise mit ökonomischen Nachteilen verbunden sein.
More articles in Homo Oeconomicus from Institute of SocioEconomics Contact information at EDIRC. Series data maintained by Matthew Braham (). This e-mail address is bad, please contact .