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Mögliche Auswirkungen der letzten Rezession auf die Arbeitsmarktentwicklung bis 1990: Modellrechnung nach 26 Sektoren und globale Arbeitsmarktbilanz unter alternativen Annahmen

Wolfgang Klauder and Peter Schnur ()
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Peter Schnur: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]

Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 1976, vol. 9, issue 3, pages 237-265

Abstract: "In der ... Untersuchung wurden die bisherigen Arbeitsplatzprojektionen des IAB aufgrund der letzten Rezession um einige Modellrechnungen erweitert, die insbesondere die Auswirkungen eines geringeren Wirtschaftswachstums, einer mäßigeren Expansion der Bauwirtschaft und einer dauerhaft restriktiven Einstellungspolitik der öffentlichen Hand auf die Zahl der angebotenen Arbeitsplätze und auf die Arbeitsmarktbilanz bis 1990 zeigen sollen. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: ++ Das zukünftige Angebot an Arbeitsplätzen würde unter den ver änderten Annahmen gegenüber den früheren IAB-Projektionen erheblich niedriger ausfallen. ... ++ Bei einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich-jährlich rd. 3,5 % würde die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in Zukunft weitgehend konstant bleiben. ++ Bei einem langfristigen Wachstum der Wirtschaft von lediglich 2,5 % pro Jahr gegenüber 1975 dürfte sich das Angebot an Arbeitsplätzen von 1975 bis 1990 um ca. 1,3 Mio. verringern. ... Bei einem Wachstum von rd. 4,5 % pro Jahr wird es 1980 ca. 400 000 und 1990 ca. 1,5 Mio. mehr Arbeitsplätze geben als im Rezessionsjahr 1975. ... Soll bis 1980 wieder weitgehend Vollbeschäftigung erreicht werden, so ist bei Ausländerzahlen zwischen 1,5 und 2,0 Mio. ein jährliches Wirtschaftswachstum von 5 % bis 6 % erforder lich. ... ++ Auch bei niedrigerem Wachstum und restriktiver öffentlicher Personalpolitik wird etwa von der Mitte der 80er Jahre an die Hälfte der Arbeitsplätze auf den tertiären Sektor (Han del, Verkehr, Dienstleistungen, Staat) entfallen (1975 rd. 47 %). .. ++ Es gibt eine Reihe von arbeitsmarktpolitischen Möglichkeiten wie z.B. Reduzierung der Ausländerbeschäftigung, Verkürzung der Arbeitszeit, Ausdehnung der flexiblen Altersgrenze, Einführung des 10. Schuljahres, um eine bei ungenügendem Wirtschaftswachstum drohende hohe Dauerarbeitslosigkeit zu bekämpfen." (IAB2)

Keywords: Arbeitsmarktentwicklung; Rezession; Wirtschaftswachstum; Personaleinstellung; Staat (search for similar items in EconPapers)
Date: 2003-09-11

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