Abstract:
Die Heckscher-Ohlin-Modellierung mit den Faktoren nieder- und höherqualifizierte Arbeitskraft und Arbeitslosigkeit beziehungsweise einem Minimallohn wird einer genaueren Analyse unterzogen und erfährt dabei deutliche Kritik. Anschließend wird ein Ansatz zur Remodellierung der von ihr behandelten Problematik vorgestellt, der recht vielversprechend ist und in der Lage sein sollte, ihre Schwächen mehr als nur auszugleichen. Der Remodellierungsansatz leitet aus einer Verteilung der Faktoren nach Qualifikationsniveau über eine stochastische Interpretation die Angebotsseite des Gütermarktes her.