Ostdeutscher Großhandel etabliert sich
Josef Lachner and
Thomas Nassua
ifo Dresden berichtet, 1994, vol. 01, issue 03, 21-27
Abstract:
Neben den westdeutschen Handelsunternehmen und Verbundgruppen ist in den neuen Bundesländern eine Reihe meist unabhängiger Großhandelsunternehmen aktiv. Die häufigste Rechtsform der 1.100 befragten ostdeutschen Großhandelsbetriebe ist die GmbH. Im Jahr 1992 setzten lediglich 7 % der Großhandelsfirmen mehr als 25 Mill. DM um. Ein Drittel der Befragten blieb mit dem Umsatz unter 1 Mill. DM. 75 % der Unternehmen führten 1993 Investitionen durch. Allerdings waren betriebswirtschaftliche, administrative Hindernisse, ungeklärte Eigentumsverhältnisse und infrastrukturelle Probleme Grund für unterlassene Investitionen. Der Bericht geht insbesondere auf die Bedeutung der verschiedenen Funktionen, auf die Hauptabnehmer und die Umsatzanteile der ostdeutschen Produktionsverbindungs- und Konsumgütergroßhandelsunternehmen ein. Insgesamt ist festzustellen, daß die marktwirtschaftliche Ausrichtung des ostdeutschen Großhandels inzwischen weit fortgeschritten ist. Allerdings ist das Rückgrat der Großhandelsdistribution durch die massive Ansiedelung der westdeutschen Handelsunternehmen gegeben.
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Date: 1994
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