Deutliche Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen: negative Einflüsse wirken erst 1996
Gernot Nerb
ifo Dresden berichtet, 1995, vol. 02, issue 02, 06-07
Abstract:
Trotz der jüngsten Turbulenzen an der Währungsfront und der höher als erwartet ausgefallenen Tarifabschlüsse ergibt sich für 1995 kaum ein Revisionsbedarf für die Ende letzten Jahres aufgestellte Konjunkturprognose. Es wäre allerdings falsch, hierin ein Zeichen für die Robustheit des derzeitigen Konjunkturaufschwungs zu sehen. Der negative Einfluß der jüngsten Störeinflüsse wird noch kommen, allerdings erst in 1996. Die westdeutsche Ausfuhren wachsen nach wie vor mit beträchtlicher Dynamik. Bei den Ausrüstungsinvestitionen ist 1995 in West- und Ostdeutschland eine deutliche Zunahme angelegt. An dem für dieses Jahr geschätzten Zuwachs in der ifo Basisprojektion vom Ende letzten Jahres in Höhe von real 8,5% im Westen und 11% im Osten ist aus heutiger Sicht kein Abstrich notwendig. Im laufenden Jahr werden die westdeutschen Bauinvestitionen nur schwach expandieren. Die Bautätigkeit in Ostdeutschland verläuft demgegenüber weiter boomartig, und zwar infolge erheblicher Infrastrukturmaßnahmen. Beim privaten Konsum ergibt sich für 1995 ein etwas günstigeres Bild als in der ifo Prognose vom Ende letzten Jahres. Insgesamt beläuft sich nach diesem Szenario das wirtschaftliche Wachstum im Jahre 1995 auf rund 2,5% im Westen und 9% im Osten.
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Date: 1995
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