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Das Handwerk: ein Motor des Wirtschaftswachstums

Max Eli and Carola Boede

ifo Dresden berichtet, 1995, vol. 02, issue 04, 22-27

Abstract: Der Handwerkstatistik der ehemaligen DDR zufolge waren 1989 insgesamt 79.887 Handwerksbetriebe registriert, in denen 432.216 Personen beschäftigt waren. Der Jahresumsatz belief sich auf umgerechnet 21.800,5 Mrd. DM. Die Branchenstruktur des ostdeutschen Handwerks unterschied sich deutlich von der in den alten Bundesländern, die Handwerksdichte (Betriebe je 1.000 Einwohenr) war 1989 mit 4,8 erheblich geringer als in Westdeutschland (8,6). Die durchschnittliche Betriebsgröße betrug 5,4 Personen pro Betrieb (Westdeutschland: 6,9 Personen pro Betrieb). Von 1989 bis 1994 stieg die Zahl der ostdeutschen Handwerksbetriebe auf rund 128.500 an (+61%). Die Zahl der Beschäftigten nahm um 170% auf rund 1.167.000 zu, der Umsatz expandierte um 313% auf 90 Mrd. DM. Ein ostdeutscher Handwerksbetrieb beschäftigte 1994 im Durchschnitt 9,1 Mitarbeiter (Westdeutschland: 9,3). Die Handwerksdichte betrug 8,2 (Westdeutschland: 8,3). Im Jahr 1994 wurden 64.595 Lehrlinge mehr ausgebildet als 1991. Die Branchenstruktur hat sich zwischen 1989 und 1994 weitgehend der in den alten Bundesländern angepaßt. Zu den stärksten Handwerkszweigen in Ostdeutschland zählten 1994 mit 67% das Metall- und Elektrogewerbe sowie das Baugewerbe. Die Zahl der Insolvenzen betrug 1994 266 (+57% gegenüber 1993).

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Date: 1995
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