Produktivitätsrückstand Ostdeutschland gegenüber Westdeutschland - Was sagt der Vergleich und was sagt er nicht?
Willi Leibfritz and
Wolfgang Nierhaus
ifo Dresden berichtet, 1997, vol. 04, issue 05, 03-05
Abstract:
Das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt eines Landes oder einer Region gilt als Indikator für den Lebensstandard in dem jeweiligen Wirtschaftsraum. In Ostdeutschland kann gegenwärtig das BIP je Einwohner nicht als Indikator für den erreichten Lebensstandard verwendet werden, da die ostdeutschen Einkommen durch Transferzahlungen aus dem Westen verzerrt werden. Als Grobindikator ist das BIP je Beschäftigter besser geeignet. Dieses bietet den Vorteil, daß die Produktivitätsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sichtbar werden. Aus dieser Tatsache leiten die Autoren die Forderung ab, die ostdeutschen Lohnkosten zu senken und den Arbeitsmarkt weiter zu flexibilisieren. Mit dieser Vorgehensweise können mehr Arbeitsplätze gesichert werden, das BIP je Einwohner steigt damit schneller und die ostdeutsche Bevölkerung erwirtschaftet einen größeren Teil ihrer Einkommen selbst und ist somit weniger auf Transfers aus dem Westen angewiesen.
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Date: 1997
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