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Die „German Angst“ – Inflationsaversion in Ost- und Westdeutschland

Michael Berlemann () and Sören Enkelmann

ifo Dresden berichtet, 2013, vol. 20, issue 02, 03-09

Abstract: Im Jahr 2012 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um 2,1%. Insgesamt sind die Preise seit der Wiedervereinigung im Durchschnitt um 2,0% und seit der Euro-Einführung sogar nur um 1,6% gestiegen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen können sich die Deutschen daher über mangelnde Preisstabilität kaum beklagen. Die öffentliche Debatte über mögliche Inflationsgefahren, die vor dem Hintergrund der europäischen Schulden- und Finanzkrise entstanden ist, spiegelt jedoch das besondere Verhältnis der Deutschen zur Inflation wider. Die Medien sprechen von der „German Angst“. Sowohl die Erfahrungen der frühen 20er Jahre des letzten Jahrhunderts als auch die Währungsreformen nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Bevölkerung eingebrannt. Es wird gezeigt, dass die Inflationsaversion in Ostdeutschland sehr viel stärker ausgeprägt ist als in Westdeutschland.

Keywords: Geldpolitik; Zentralbank; Inflationsbekämpfung; Inflation; Angst; Deutschland; Alte Bundesländer; Neue Bundesländer (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E50 E58 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2013
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