Betriebliche Rekrutierungsstrategien: eine Typologie
Paul Windolf
Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 1983, vol. 16, issue 2, 109-121
Abstract:
"Die Arbeit basiert auf ca. 150 Fallstudien, die 1980/81 in deutschen und britischen Firmen durchgeführt wurden. Die Interviews waren offen, allerdings durch einen Themenkatalog vorstrukturiert. Gegenstand der Befragung waren Auswahlverfahren und Selektionskriterien, die Betriebe bei der Personalrekrutierung anwenden. ... Die verschiedenen Instrumente und Verfahren, die bei der Personalbeschaffung Anwendung finden, wurden zu fünf unterschiedlichen Rekrutierungsstrategien zusammengefaßt. Diese Strategien beschreiben die 'Logik' der betrieblichen Personalauswahl und den Einfluß des Verfahrens auf den Einstellungsprozeß. Die Analyse unterscheidet zwischen einer 'innovativen' und einer 'autonomen' Rekrutierungsstrategie. Diese Verfahren finden sich überwiegend in Betrieben, die eine starke Position im Arbeitsmarkt behaupten und ausgebaute Personalabteilungen besitzen. Die 'Status-quo'-Strategie beschreibt ein Rekrutierungsverfahren, bei dem das Personal überwiegend aus den sozialen Netzwerken der Belegschaftsangehörigen rekrutiert wird. Der 'flexiblen' und der 'muddling-through'-Strategie werden Betriebe zuordnet, die im Arbeitsmarkt kaum wettbewerbsfähig sind und die häufig unterqualifiziertes Personal einstellen." (Autorenreferat)
Keywords: Personalbeschaffung; Personalpolitik (search for similar items in EconPapers)
Date: 1983
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