The macroeconomics of lending of last resort: A positive perspective
Michael Berlemann () and
Zeidler Michael
Review of Economics, 2008, vol. 59, issue 3, 209-225
Abstract:
Das vorliegende Papier beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Umstanden Zentralbanken Geschäftsbanken Liquiditätshilfen im Sinne eines Lenders of Last Resort anbieten. Wir argumentieren, dass LOLR Transaktionen vorrangig durch das makroökonomische Stabilisierungsziele motiviert sind. Durch die Gewährung von Liquiditätshilfen senkt die Zentralbank die Wahrscheinlichkeit, dass Geschäftsbanken geschlossen werden müssen und reduzieren hierdurch die aus Bankzusammenbrüchen resultierende Unsicherheit über die Hohe des Geldmultiplikators. Dies fuhrt zu einer geringeren Varianz der Inflationsrate und des Outputs einer Volkswirtschaft. Das präsentierte Modell erklärt auch, warum Zentralbanken dazu neigen, vor allem große Geschäftsbanken zu stutzen wahrend kleine Banken tendenziell sich selbst überlassen werden. Schließlich analysieren wir auch die Wirkung von Moral-Hazard-Verhalten auf der Seite der Geschäftsbanken in Folge von potenziellen LOLR Transaktionen durch die Zentralbank. Interessanterweise fuhrt Moral Hazard zu einem höheren Grad an makroökonomischer Stabilität bei gleichzeitig höheren Stabilisierungskosten.
Date: 2008
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DOI: 10.1515/roe-2008-0303
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