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Technologische und Technische Faktoren und Wirtschaftliche Resultate Bei der Gurkenproduktion

Mladen Jurisic, Jozo Kanisek and Drazen Barkovic ()
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Mladen Jurisic: Landwirtschaftliche Fakultät Osijek
Jozo Kanisek: Landwirtschaftliche Fakultät Osijek

Interdisciplinary Management Research, 2006, vol. 2, 178-187

Abstract: Für die Produktion von Gurken, die für die Verarbeitung vorgesehen sind, bestehen in Kroatien ideale Voraussetzungen und ein gesicherter Markt. Gleichfalls sind Gurken eine Kultur, für die auch auf ausländischen Märkten großes Interesse besteht. Die Produktion ist arbeitsintensiv und sehr einträglich, sodass sie als solche sehr interessant für Familienbetriebe ist, die relativ geringe Ackerfl ächen bearbeiten. In dieser Arbeit wird die Organisation der Gurkenproduktion auf einer Fläche von einem Hektar untersucht, in die anhand von berechneten Normen und einer erstellten technologischen Karte 49 Stunden Maschinenarbeit und 534 Stunden menschlicher Arbeit investiert wurden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 23.934,20 Kn, bei einem Ertrag von 20.700 kg und einem erzielten Wert von 39.675,00 Kn. Der Gewinn beträgt daher 15.742,00 Kn, was für einen Familienbetrieb ziemlich zufrieden stellend ist. Der größte Kostenanteil entfällt auf die menschliche Arbeit und auf die Polyethylenfolie, was über 50 % der Kosten ausmacht. Durch Berechnung der wirtschaftlichen Indikatoren wurde festgestellt, dass der Koeffi zient der Wirtschaftlichkeit einen Wert von 1,65 besitzt, was zur Schlussfolgerung verleitet, dass die Produktion wirtschaftlich ist. Bei der Aussaat der Gurken werden 1,5 Kilo Samen/ha verbraucht, was bedeutet, dass man für deren Anschaffung 1.170,00 Kn aufwenden muss. Für Mineraldünger, organischen Dünger und Blattdünger wurden 2.869,00 Kn/ha und 770,00 Kn/ha für Pfl anzenschutzmittel benötigt. Die Ausgaben für die Polyethylenfolie betrugen 4.900 Kn/ha. Mittelschwere Traktoren wurden 21,66 Stunden und leichte Traktoren 31,34 Stunden in Anspruch genommen, wobei die gesamten Arbeitskosten für die Traktoren 5.491,20 Kn betragen. Die Saat, das Auslegen der Folie und die Ernte wurden manuell verrichtet, sodass deswegen 534 Stunden pro Hektar aufgewendet wurden; bei einem Preis von 15,50 Kn/h entstanden so Kosten in einer Höhe von 8.277,00 Kn/ha. Der erwirtschaftete Ertrag beträgt 20.700 kg/ha, wovon 15 % Gurken der Klasse I, 45 % Gurken der Klasse II und 35 % Gurken der Klasse III sind. Gurken gehören zu einer Kultur, die Ende Mai gesät wird und schon nach 50 Tagen Gewinn bringt. Auch die Anwesenheit von Verarbeitungsanlagen weist auf eine gesteigerte und intensivere Gurkenproduktion hin, die den wissenschaftlichen und fachmännischen Erkenntnissen und Erfahrungen Rechnung trägt.

Keywords: Gewinn; Gurken; Technik; Technologie; Kosten (search for similar items in EconPapers)
Date: 2006
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