Die sozialpolitischen Reformen der USA in den 90er Jahren und ihre Wirkungen
Waltraut Peter
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2001, vol. 28, issue 2, 87-103
Abstract:
Arbeit ist die nachhaltigste Strategie gegen Armut. Dieser Grundsatz prägte die sozialpolitischen Reformen, die in den USA während der 90er-Jahre durchgeführt worden sind. Dementsprechend wurde die negative Einkommensteuer zum wichtigsten Instrument der Armutsbekämpfung ausgebaut. Außerdem wurden Sozialhilfeleistungen an die Aufnahme einer Beschäftigung gekoppelt und zeitlich befristet. Gemessen an ihren Zielen, Armut zu mindern, Erwerbstätigkeit zu fördern und Sozialhilfeabhängigkeit abzubauen, waren die amerikanischen Reformen überaus erfolgreich. Die Armutsrate ist merklich zurückgegangen, die Erwerbsbeteiligung ist gestiegen, und die Zahl der Sozialhilfeempfänger hat sich seit Mitte der 90er-Jahre halbiert. Insofern sind die amerikanischen Erfahrungen bei den fälligen Reformen des deutschen Sozialsystems und des Arbeitsmarktes beachtenswert.
Date: 2001
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (4)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/156801/1/iw-trends-v28-i2-a6.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwktre:156801
DOI: 10.2373/1864-810X.01-02-06
Access Statistics for this article
More articles in IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().