Internationaler Renditevergleich und aktuelle Ertragslage deutscher Konzerne
Karl Lichtblau and
Iris Stolte
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2002, vol. 29, issue 1, 11-15
Abstract:
Seit dem vierten Quartal 2000 sind die Renditen deutscher Unternehmen auf steiler Talfahrt. In den ersten drei Quartalen 2001 machten die Gewinne der 80 größten international operierenden Konzerne 2,5 Prozent ihres Umsatzes aus. In der vergleichbaren Vorjahresperiode waren es noch 4,6 Prozent. Für das gesamte Jahr 2001 ist nunmehr zu erwarten, dass die Erträge hierzulande wieder auf das unzulängliche Niveau zurückfallen werden, welches zur Mitte der 90er-Jahre gemessen worden ist. Seitdem hatte sich die Ertragslage der deutschen Wirtschaft stetig verbessert. Die Nettoumsatzrendite stieg von 2 Prozent im Jahr 1995 auf 3,6 Prozent im Jahr 2000 an. Dieser auf den ersten Blick erfreuliche Befund wird bei internationaler Sicht dadurch relativiert, dass es in vielen Ländern ähnliche Verläufe gegeben hat. Der 18-Länder-Rendite-Vergleich verweist die Bundesrepublik nach wie vor auf die drittschlechteste Position. Im globalen Wettbewerb der Produktions- und Investitionsstandorte trägt die deutsche Wirtschaft somit weiter das Manko unbefriedigend niedriger Renditen.
Date: 2002
References: View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (1)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/156813/1/iw-trends-v29-i1-a2.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwktre:156813
DOI: 10.2373/1864-810X.02-01-02
Access Statistics for this article
More articles in IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().