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New Economy im Schatten der amerikanischen Konjunkturschwäche

Jürgen Matthes

IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2002, vol. 29, issue 1, 16-23

Abstract: Die New-Economy-Euphorie, von der die ökonomische Diskussion der späten 90er-Jahre geprägt war, ist von einer nüchterneren Betrachtung abgelöst worden. In den USA fand der tiefe konjunkturelle Einbruch trotz New Economy statt, und er war dort zum Teil stärker ausgeprägt als in den anderen Wirtschaftsbereichen. Der IuK-Technologieschub war offenbar nicht in der Lage, ein dauerhaft dynamisches und inflationsfreies Wirtschaftswachstum bei Vollbeschäftigung zu garantieren. Das der New Economy zugeschriebene Produktivitätswunder fand im Konjunkturtal der amerikanischen Wirtschaft ein vorläufiges Ende. Allerdings wird überwiegend davon ausgegangen, dass konjunkturelle Kräfte die New Economy nur unterbrochen, nicht aber beendet haben. Nicht zuletzt das nach dem 11. September 2001 weltweit erhöhte Sicherheitsbedürfnis kann überwiegend nur mit Mitteln der New Economy befriedigt werden.

Date: 2002
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DOI: 10.2373/1864-810X.02-01-03

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