Ein Konzept zur Integration von Wohneigentum in die Riesterrente
Michael Voigtländer
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2006, vol. 33, issue 2, 19-32
Abstract:
Die Regierungskoalition will die selbst genutzte Immobilie besser in die private Altersvorsorge einbinden. Dies ist uneingeschränkt zu begrüßen, da die bisherige Entnahmeregel den Haushalten nicht erlaubt, ihr angespartes Kapital tatsächlich als Eigenkapital in die Immobilie einzubringen. Darüber hinaus ist auch ein kontinuierliches Sparen zum Zwecke der Wohneigentumsbildung nicht möglich. Das wesentliche Hindernis für eine umfassende Einbindung der Immobilie stellt die Besteuerung dar. Während die selbst genutzte Wohnimmobilie wie ein Konsumgut behandelt wird, sollen Anwartschaften in der privaten Altersvorsorge nachgelagert besteuert werden. Es gibt verschiedene Vorschläge, um dieses Spannungsfeld zu lösen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln schlägt vor, für die Entnahme während der Erwerbszeit und auch für das Tilgungssparen einen speziellen Steuertarif anzuwenden. Dieser stellt die steuerliche Neutralität zwischen der Wohneigentumsbildung und den übrigen Altervorsorgeformen im Rahmen der Riesterrente sicher. Außerdem ist das IWModell administrativ verhältnismäßig einfach umzusetzen.
Date: 2006
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/156910/1/iw-trends-v33-i2-a2.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwktre:156910
DOI: 10.2373/1864-810X.06-02-02
Access Statistics for this article
More articles in IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().