Auswirkungen der monetären Umverteilung in Deutschland
Nicole Horschel,
Jochen Pimpertz and
Christoph Schröder
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2007, vol. 34, issue 4, 33-49
Abstract:
Der Sozialstaat steht in Deutschland nicht nur wegen seines Ausmaßes, sondern auch wegen seiner Komplexität und Intransparenz in der Kritik. Offensichtlich bringt er dennoch konsistente Verteilungsergebnisse hervor. Die Haushalte der drei Dezile mit den niedrigsten Markteinkommen beziehen knapp 60 Prozent der öffentlichen Transfers. Umgekehrt tragen die Haushalte der drei Dezile mit den höchsten Markteinkommen 62 Prozent der Abgabenlast. Der für Erwerbstätige monoton fallende Verlauf des Saldos aus öffentlichen Transfers und Zwangsabgaben widerlegt die Vermutung systematisch angelegter Sozialstaatsfallen – unabhängig von den Anreizproblemen in einzelnen Teilsystemen. Auch der mit höherem Markteinkommen steigende Anteil der Finanzierungsbeiträge entspricht einer Verteilung von oben nach unten.
Date: 2007
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/156940/1/iw-trends-v34-i4-a3.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwktre:156940
DOI: 10.2373/1864-810X.07-04-03
Access Statistics for this article
More articles in IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().