Die Bedeutung des zukünftigen Kohorteneffekts auf den Wohnflächenkonsum
Philipp Deschermeier and
Ralph Henger
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2015, vol. 42, issue 3, 23-39
Abstract:
Der demografische Wandel bewirkt einen makroökonomischen Strukturwandel, der auch die Wohnungsmärkte betrifft, da die Anzahl, Struktur und Wanderung von Bevölkerungsgruppen die Nachfrage nach Wohnflächen unmittelbar bestimmen. Ein wesentlicher Treiber der Wohnflächennachfrage ist der sogenannte Kohorteneffekt, der anzeigt, wie der Wohnflächenkonsum von Generation zu Generation zunimmt. Mithilfe eines Zeitreihenmodells wird eine Prognose der Pro-Kopf-Wohnfläche Deutschlands bis zum Jahr 2030 in Abhängigkeit vom Alter erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kohorteneffekt mit jährlich knapp 0,6 Prozent auch in den nächsten Jahren positiv auf den Wohnflächenkonsum wirken wird. Der Altersstruktureffekt erhöht den Pro-Kopf-Wohnflächenkonsum dagegen nur um jährlich 0,2 Prozent. Damit steigt die gesamtdeutsche Pro-Kopf-Wohnfläche von 46,2 Quadratmetern im Jahr 2013 auf 51,5 Quadratmeter im Jahr 2030 an.
Keywords: Demografischer Wandel; Wohnflächenkonsum; Kohorteneffekte (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: J10 J11 O18 R21 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2015
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DOI: 10.2373/1864-810X.15-03-02
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