Unternehmensfinanzierung: Was sind die Gründe für die rückläufigen Börsengänge?
Corporate finance: What lies behind the declining number of new stock exchange listings?
Markus Demary and
Klaus-Heiner Röhl
IW-Trends – Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 2017, vol. 44, issue 3, 81-97
Abstract:
Die Anzahl an börsennotierten Unternehmen in Deutschland und weiteren Industrieländern wie dem Vereinigten Königreich und den USA nimmt seit mehreren Jahren ab. Es gibt deutlich mehr Börsenabgänge als Börsengänge. Zu diesem Trend tragen verschiedene Einflussfaktoren bei. Durch eine gute Verfügbarkeit von anderen Finanzierungsquellen - wie Private-Equity-Gesellschaften - stehen den Unternehmen Alternativen zum Börsengang zur Verfügung, die weniger reguliert sind und bei denen geringere Kosten anfallen als bei einer Börsennotiz. Gleichzeitig haben sich typische Aktieninvestoren wie Banken und Versicherungen von den Börsen zurückgezogen, sodass deren Anlagekapital für Börsengänge von jungen und schnell wachsenden Unternehmen fehlt. Eine Anpassung des Regulierungsrahmens zur Erleichterung von Börsengängen erscheint trotz der aktuell insgesamt günstigen Finanzierungslage geboten. Erleichterungen für Börsengänge und damit eine Umkehr des Trends zu immer weniger an der Börse gelisteten Unternehmen sind nicht nur für die Unternehmensfinanzierung relevant, sondern auch für die privaten Anlageentscheidungen zur Altersvorsorge.
Keywords: Aktien; Börsengänge; Private Equity; Unternehmensgründungen (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: G24 G32 G34 G38 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2017
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DOI: 10.2373/1864-810X.17-03-05
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