Einführung
Erwin Neuenschwander
A chapter in Wissenschaft, Gesellschaft und politische Macht, 1993, pp 9-16 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Der alles dominierende Einfluss der Wissenschaften, wie wir ihn heute beobachten können, ist eine Erscheinung des 20. Jahrhunderts. Während in vergangenen Zeiten die Geschicke der Völker vor allem durch politische, militärische oder wirtschaftliche Machtfaktoren bestimmt wurden, sind diese in unserem Jahrhundert zunehmend von der Wissenschaft überlagert worden: Seit dem letzten Weltkrieg ist die Spitzentechnologie der eigentliche Schlüssel zu wirtschaftlicher und militärischer Macht. Es erstaunt deshalb nicht, dass sich die Forschungsaufwendungen der Industrienationen in den letzten 30 Jahren verfünffacht haben, selbst wenn man inflationsbereinigte Zahlen zugrunde legt. Gleichzeitig verlagerte sich die Grundlagenforschung zunehmend von den Universitäten in ausseruniversitäre Forschungseinrichtungen wie z. B. Regierungsoder Firmenlaboratorien, wodurch die wissenschaftliche Forschung von politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen in immer stärkerem Masse als Machtinstrument eingesetzt werden kann.
Date: 1993
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-0348-8557-7_1
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783034885577
DOI: 10.1007/978-3-0348-8557-7_1
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().