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Handlungsebenen, Differenzierung und Einheit des Literatursystems

Achim Barsch

A chapter in Literaturwissenschaft und Systemtheorie, 1993, pp 144-169 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Die Empirische Theorie der Literatur (ETL)3 bildet in ihrer bisherigen Form ein Strukturmodell, in dem Handlungen klassifiziert werden: a) nach der Befolgung der literarischen Konventionen und der sich daraus ergebenden Trennung von literarischen (= literatursystemischen) und nicht-literarischen (= nicht-literatursystemischen) Handlungen; b) nach der Art der vorliegenden Handlungsrolle.4 Dieses (notwendige) Strukturmodell ist zu ergänzen durch ein ausgearbeitetes Prozeßmodell, mit dem auch diachrone Aspekte behandelt werden können. Dieser Beitrag versteht sich als ein heuristischer Schritt in diese Richtung. Es wird versucht, den Gegenstandsbereich “Literatursystem” in bezug auf seine funktionale Differenzierung zu ergänzen.5 Damit verbinden sich auch einige weitere Vorschläge, den Ansatz der ETL zu spezifizieren und zu modifizieren. Die Modellierung eines überarbeiteten theoretischen Rahmens kann hier natürlich nicht erfolgen.6

Date: 1993
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DOI: 10.1007/978-3-322-92481-0_5

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