Strategien und Merkmale der Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen
Alan Hansen (),
Sven Trantow (),
Anja Richert () and
Sabina Jeschke ()
Additional contact information
Alan Hansen: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
Sven Trantow: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
Anja Richert: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
Sabina Jeschke: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
A chapter in Automation, Communication and Cybernetics in Science and Engineering 2011/2012, 2013, pp 63-83 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Bereits seit einigen Jahren wird die Bedeutung von Innovationen für das Wachstum und den nachhaltigen Erfolg von Unternehmen sowohl in der Wissenschaft als auch der Politik intensiv diskutiert. Insbesondere der steigende Wettbewerbsdruck sowie sich ständig wandelnde Marktbedingungen und Kundenanforderungen stellen sicher, dass langfristig nur solche Unternehmen Erfolg haben, die die Wichtigkeit von Innovationsfähigkeit für den Unternehmenserfolg erkannt haben. Daher ist intensive Forschung über die organisationalen Rahmenbedingungen und Faktoren, welche die Innovationsfähigkeit und den Innovationserfolg von Unternehmen ausmachen, unabdingbar. Seit 2007 untersucht das vom BMBF geförderte und vom IMA/ZLW & IfU der RWTH Aachen durchgeführte transdisziplinäre Forschungsprojekt International Monitoring (IMO) das Thema Innovationsfähigkeit und seine wissenschaftliche, politische und insbesondere ökonomische Bedeutung für Deutschland und Europa. Zu diesem Zweck werden unter anderem regelmäßig Innovationsworkshops in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt, die darauf abzielen, Strategien und Strukturmerkmale von Innovationsfähigkeit zu identifizieren. Während dieser Workshops analysiert das Projekt IMO die Innovationsprozesse von Unternehmen und forscht zudem nach Potentialen für eine innovationsfreundliche Gestaltung von Arbeits- und Lernprozessen sowie Arbeitsumgebungen, um die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Dieser Artikel stellt die aktuellen Diskussionen des Forschungsfelds Innovationsfähigkeit aus der Perspektive der Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung dar. Dazu werden relevante Forschungsergebnisse aus qualitativen Unternehmensanalysen vorgestellt. Insgesamt skizziert der Artikel neun identifizierte Strategien sowie 35 abgeleitete organisationale Gestaltungsmerkmale, durch welche Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit systematisch steigern können. Dies geschieht vor allem durch die Implementierung organisationaler Rahmenbedingungen, die einerseits die Generierung von Innovationen fördern und andererseits dazu beitragen, eine Innovationskultur im Unternehmen etablieren. Außerdem werden aktuelle Problemfelder und bisher ungenutzte Innovationspotentiale in Unternehmen beschrieben.
Keywords: Open Innovation; Business Excellence (search for similar items in EconPapers)
Date: 2013
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DOI: 10.1007/978-3-642-33389-7_6
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