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Telenotarzt auf dem Prüfstand Evaluation des Projekts Med-on-@ix aus Sicht der Rettungsassistenten

Marie-Thérèse Schneiders (), Stephanie Herbst, Daniel Schilberg (), Ingrid Isenhardt, Sabina Jeschke (), Harold Fischermann, Sebastian Bergrath, Rolf Rossaint and Max Skorning
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Marie-Thérèse Schneiders: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
Daniel Schilberg: RWTH Aachen University, IMA/ZLW
Sabina Jeschke: RWTH Aachen University, IMA/ZLW

A chapter in Automation, Communication and Cybernetics in Science and Engineering 2011/2012, 2013, pp 895-904 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Hintergrund Die konsequente Nutzerorientierung in der Entwicklung des Telemedizinischen Rettungsassistenzsystems (TRAS) ist zentrale Strategie des Projekts Med-on-@ix. Zur optimalen Einpassung des Systems in die Arbeitsabläufe des Rettungsdienstes erfolgte in allen Projektphasen ein konsequenter Dialog mit den Nutzergruppen. Diese Studie befasst sich mit der Evaluation des Systems durch die Aachener Rettungsassistenten im Anschluss an eine 10-monatige Praxisphase. Material und Methoden Ein Fragebogen aus insgesamt 14 offenen und geschlossenen Fragen diente der Identifikation positiver und negativer Auswirkungen der Systemeinführung aus Sicht der Rettungsassistenten. Anschließend wurden in einer 45-minütigen Gruppendiskussion Fragen von Seiten der Rettungsdienstmitarbeiter geklärt und Feedback an die Systementwickler eingeholt. Ergebnisse 83,9 \% der Befragten hielten den Einsatz eines Telenotarztes generell für sinnvoll. Positiv hervorgehoben wurden insbesondere die Verbesserung der fachlichen Unterstützung bei kritischen Entscheidungen, eine leitlinienkonformere Versorgung, die Erhöhung der Diagnosesicherheit sowie der schnellere Datenaustausch und -zugriff durch das TRAS. Optimierungsmöglichkeiten wurden bezüglich der Ausgestaltung des technischen Systems sowie der Kommunikationsabläufe im Einsatz identifiziert. Schlussfolgerung Das Potential des TRAS wurde von den Rettungsassistenten bestätigt. Der Einsatz des Telenotarztes kann aus Sicht der Befragten Qualität und Effizienz der Notfallversorgung steigern. Der Verbesserungsbedarf (Miniaturisierung der Technik und Intensivierung der Schulungsmaßnahmen) muss im Nachfolgeprojekt „TemRas – Telemedizinisches Rettungsassistenzsystem“ fokussiert werden.

Keywords: Emergency Medical Service; German Emergency Medical Service (search for similar items in EconPapers)
Date: 2013
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DOI: 10.1007/978-3-642-33389-7_66

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