Rückkehr nach Braunschweig, Promotion, Ceresbahn
Walter K. Bühler
Chapter 4. Kapitel in Gauss, 1987, pp 39-47 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Als Gauß im Herbst 1798 nach Braunschweig zurückkehrte, mußte er sich dessen bewußt sein, daß die nächsten Jahre von entscheidender Bedeutung für seine weitere Laufbahn sein würden. Nun mußte sich zeigen, ob er in der Lage war, die Hoffnungen und Erwartungen seiner Freunde und Gönner, insbesondre aber des Herzogs, zu erfüllen. Bisher war die Anzeige der Kon-struierbarkeit des Siebenzehnecks Gauß’ einzige Veröffentlichung gewesen, und sein „Werk“ bestand aus einer Fülle fragmentarischer Manuskripte, unvollendeter Arbeiten und unausgearbeiteter Ideen, über deren Bedeutung und Tragweite der Verfasser sich selber nicht im klaren sein konnte. Aber nicht nur als Mathematiker war Gauß in ein entscheidendes Stadium seines Lebens eingetreten: er war jetzt 21 Jahre alt, kehrte in seine Heimatstadt zurück, wo seine Eltern noch lebten, und mußte nun daran denken, eine unabhängige Existenz aufzubauen, vielleicht sogar eine Familie zu gründen — kurz, sich als Erwachsener zu bewähren. Eine erste wichtige Entscheidung war, nicht mehr bei seinen Eltern zu wohnen. In einem Brief an Bolyai gibt Gauß genaue Instruktionen hinsichtlich seiner neuen Adresse [1].
Date: 1987
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DOI: 10.1007/978-3-642-51443-2_8
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