Alltag in Christiania. S.G. Abel tritt ins Licht der Öffentlichkeit
Arild Stubhaug
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Arild Stubhaug: University of Oslo, Department of Mathematics
Chapter 18 in Ein aufleuchtender Blitz, 2003, pp 161-169 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Ende September 1816 kam sein ältester Bruder Hans Mathias Abel mit dem Dampfschiff nach Christiania und vieles spricht dafür, dass Niels Henrik ihn im Hafen abholte. Mit seinen 11.000 Einwohnern war Christiania nicht gerade eine Großstadt. Doch auf dem Markt wimmelte es zwischen all den Buden und Ständen von Menschen und Pferdefuhrwerken. Auf der beliebtesten Promenade, den Wällen der Festung Akershus, zeigten sich die Schönheiten der Stadt in der neuesten Mode, während die jungen Männer mit ihnen konversierten und ungeniert flirteten. Auch damals war die Aussicht prächtig: Der blaue Fjord nach Süden, im Westen der Blick hinunter nach Piperviken und in die lange Senke des Bislettbekken, wo das spärlich besiedelte Land mit Weiden und Äckern begann. Um das herrschaftliche Backsteinhaus mit seinen Fischteichen auf Tullins Ruseløkke standen ein paar kleine Holzhäuser, zum Teil noch unfertig, und sahen aus wie zufällig hingeworfene Bauklötze. Der Hügel, auf dem später das Schloss erbaut werden sollte, bestand aus einigen steilen Geländestufen. Westlich des Drammensveien lag der Rosenkrantzhaven mit Gewächshäusern und einem Hauptgebäude, dessen Laubengänge unter einemMansardendach altmodisch anmuteten.Weiter südlich erstreckte sich eine Koppelweide mit Pächterkate, Blockhaus und zwei großen Scheunen sowie einem Stall für Kleinvieh. Nach Norden, nördlich von Grensen, standen die Storgaten entlang bis hinüber nach Vaterland Häuser, eine Art Vorstadt-bebauung.
Date: 2003
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DOI: 10.1007/978-3-642-55840-5_18
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