Ein algebraisches Kriterium für absolute Irreduzibilität
Emmy Noether
A chapter in Festschrift, 1982, pp 26-33 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Ein Polynom — mit Koeffizienten aus einem beliebigen, abstrakt definierten Körper — heißt absolut irreduzibel, wenn es irreduzibel bleibt in dem algebraisch-abgeschlossenen Körper, zu dem der Koeffizientenbereich sich erweitern läßt1). Ich zeige im folgenden, daß die absolute Irreduzibilität, im Gegensatz zu der Irreduzibilität in bezug auf einen vorgegebenen Körper, sich algebraisch fassen läßt; genauer gilt der Satz: Jedem Polynom von n≧2 Veränderlichen mit unbestimmten Koeffizienten läßt sich eine ganze rationale, ganzzahlige Funktion dieser Koeffizienten und weiterer Unbestimmten zuordnen, die Reduzibilitätsform; derart, daß für jedes spezielle Polynom gleichen Grades die notwendige und hinreichende Bedingung für absolute Irreduzibilität im Nichtverschwinden der Reduzibilitätsform gegeben ist. Mit anderen Worten: Für jedes spezielle Wertsystem der Koeffizienten, für das die Reduzibilitätsform identisch in den Unbestimmten verschwindet und das keine Graderniedrigung bedingt, wird das spezielle Polynom reduzibel, und umgekehrt.
Date: 1982
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DOI: 10.1007/978-3-642-61810-9_4
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