EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Die Antinomien

Georg Cantor

Chapter 5 in Briefe, 1991, pp 8-10 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Die Cantorsche Mengenlehre wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts für viele Mathematiker und Philosophen suspekt, als Russell den Nachweis erbrachte, daß man auf in sich widerspruchsvolle (nicht „konsistente“) Mengen stößt, wenn man den Cantorschen Mengenbegriff in uneingeschränkter Allgemeinheit anwendet. Hier kann die Beschäftigung mit Cantors Korrespondenz zu der Erkenntnis verhelfen, daß Cantor selbst schon Jahre zuvor die Möglichkeit solcher Antinomienbildung erkannt hatte. Wir wissen das aus seiner Korrespondenz mit Hilbert aus den Jahren 1897 und 1898. Der Schöpfer der Mengenlehre argumentiert, daß er ja immer verlangt habe, daß die Mengen „wohl definiert“ sein müssen. Und in sich widerspruchsvolle Mengen sind eben nicht wohldefiniert. Später hat er noch hinzugefügt, daß die Mengen auch „fertig“ sein müssen.

Date: 1991
References: Add references at CitEc
Citations:

There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-642-74344-3_5

Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783642743443

DOI: 10.1007/978-3-642-74344-3_5

Access Statistics for this chapter

More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().

 
Page updated 2026-07-12
Handle: RePEc:spr:sprchp:978-3-642-74344-3_5