Trendthema Gamification: Was steckt hinter diesem Begriff?
Philipp Gonzales-Scheller ()
A chapter in Recrutainment, 2013, pp 33-51 from Springer
Abstract:
Worum es in diesem Beitrag geht Gamification wird von immer mehr Unternehmen erfolgreich und gewinnbringend eingesetzt. Eigene Konferenzen werden dazu abgehalten, renommierte Marktforschungsunternehmen publizieren Papers dazu und sogar die Wissenschaft beschäftigt sich damit. Gamification, also die Übertragung von Game-Design-Elementen in Nicht-Spiele-Kontexte, ist ein Zusammenspiel aus Psychologie und User Experience Design. Unternehmen versprechen sich davon, dass ihre Produkte, Dienstleistungen oder Services interessanter für den Anwender gestaltet werden können und somit eine höhere Bindung geschaffen wird. Diejenigen, die bei der „Gamifizierung“ auf die Befriedigung motivationspsychologischer Grundbedürfnisse (Selbstbestimmung, Perfektionierung, sozialer Bezug) der Anwender achten, werden nachhaltig erfolgreicher sein als diejenigen, die wahllos extrinsische Anreize wie Belohnungen integrieren. Unmittelbarkeit, Beständigkeit und Häufigkeit des Feedbacks auf die eigenen Handlungen in Spielen führen dazu, dass der Spieler in die virtuelle Welt eintaucht und eine Art physischer, emotionaler und narrativer Präsenz in ihr verspürt. Beim Zusammenwirken der Erfolgsfaktoren aus der Motivationspsychologie und von Spielen verfällt der Spieler in den sogenannten Flow-Zustand. Eine Form der absoluten Vertiefung in eine Sache, ohne Gefühl für Raum und Zeit. Die Lager der Fürsprecher und Gegner von Gamification liefern sich heftige Debatten über dessen Sinn und Unsinn. Letztlich bleibt immer im Einzelfall zu prüfen, ob Gamification für das eigene Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann oder nicht.
Date: 2013
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DOI: 10.1007/978-3-658-01570-1_3
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