Grundvorstellungen zur Schulgeometrie
Philipp Ullmann ()
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Philipp Ullmann: Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Didaktik der Mathematik
Chapter 2 in Geometrie zwischen Grundbegriffen und Grundvorstellungen, 2015, pp 13-28 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Das Grundvorstellungskonzept ist merkwürdig ambivalent. Einerseits hat es sich als schul- und forschungspraktisch anschlussfähig erwiesen, andererseits wird es im Theoriediskurs nur zögerlich rezipiert. Das ist wesentlich dem Entstehungskontext geschuldet: Weil Grundvorstellungen das Lernen vor allem individual- und entwicklungspsychologisch in den Blick nehmen, sind sie für neuere theoretische Debatten wenig attraktiv, die Lernen als kollektive soziale Praxis verstehen. Mit dem Ansatz der situated cognition vermittle ich im Beitrag zwischen psychologischem und sozialwissenschaftlichem Forschungsparadigma, fundiere das Grundvorstellungskonzept praxeologisch und zeige exemplarisch, wie eine solche Perspektive für mathematikdidaktische Überlegungen fruchtbar gemacht werden kann: An fünf idealtypischen Praxen der Legitimierung von Geometrieunterricht arbeite ich jeweils eine Grundvorstellung zur Schulgeometrie heraus, um daraus eine (mögliche) Perspektive auf den Geometrieunterricht des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.
Date: 2015
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DOI: 10.1007/978-3-658-06835-6_2
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