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Romeo und Julia, spontane Musterbildung und Turings Instabilität

Bernold Fiedler
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Bernold Fiedler: Freie Universität Berlin, Institut für Mathematik

A chapter in Alles Mathematik, 2016, pp 93-111 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Kristalle, Schneeflocken, Seifenblasen, Wasserwellen, Dünen, Gebirgstäler, Tannenzapfen, Embryonalentwicklung, Sonnenblumen, Zebrastreifen, Herzschlag und Nervenzittern: Nahezu überall scheinen geordnete Strukturen und Muster, Regelmäßigkeiten wie „von selbst“ zu entstehen. Dieses „von selbst“: Klingt das nicht nach einer Ausrede, nach Nicht-Wissen oder Nicht-Wissen-Wollen? Also fragen wir erst recht: Wie funktioniert denn dieses „von selbst“, diese „Selbstorganisation“? Wie vermag Gestalt und Form sich hervorzuheben, sich zu bilden und zu entwickeln aus gleichförmigem Einerlei? Wie kann sich solche Bildung behaupten und entfalten gegen die allgegenwärtigen Kräfte des Zerfließens und des Zurücksinkens in entropische Gleichmacherei und homogene Formlosigkeit? Und so könnten wir immer weiter fragen und formulieren, verwundert und ratlos.

Date: 2016
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DOI: 10.1007/978-3-658-09990-9_7

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