Graves: Die Grenze des Zahlenreichs (26.12.1843)
Jost-Hinrich Eschenburg ()
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Jost-Hinrich Eschenburg: Unversität Augsburg, Institut für Mathematik
Chapter 10 in Sternstunden der Mathematik, 2017, pp 107-114 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Komplexe Zahlen lassen sich als Paare reeller Zahlen und damit als Koordinatenpaare von Punkten der Ebene deuten. Paare reeller Zahlen kann man also multiplizieren und dividieren. Der irische Mathematiker W.R. Hamilton fragte sich, ob Gleiches auch mit Tripeln statt Paaren, also mit den Koordinatentripeln der Punkte des Raumes möglich ist. Schließlich erkannte er, dass man dazu eine weitere Dimension brauchte und fand die Quaternionen (1843). Sein Freund John Graves, dem er davon erzählt hatte, ging noch weiter und konstruierte noch im gleichen Jahr die Oktaven, Oktetts reeller Zahlen, die ebenfalls eine Multiplikation und Division zuließen. Damit ist aber die absolute Grenze erreicht, wie wir sehen werden; das hat Adolf Hurwitz 1898 gezeigt.
Date: 2017
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DOI: 10.1007/978-3-658-17295-4_10
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