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Die ökonomische Dimension von Sezessionen

Gerald Mann ()
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Gerald Mann: FOM Hochschule für Oekonomie und Management

Chapter 4 in Neugestaltung der Staatenwelt im 21. Jahrhundert, 2021, pp 37-52 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Sezessionen können von Individuen und Kollektiven (z. B. Provinzen) angestrebt werden. Ökonomische Gründe sind dabei nicht die einzigen, aber gewichtige. Sofern ökonomische Gründe für Sezession vorliegen, könnten entsprechende Bestrebungen verhindert oder überwunden werden, wenn die ökonomischen Anreize für Sezession nicht gesetzt würden. Es zeigt sich, dass Sozialismus (breit verstanden) strukturell bedingt (nicht nur) ökonomische Anreize für Sezession schafft. Da auch nach dem Ende des Kalten Krieges sozialistisches Denken reale politische Gestaltungsmacht behalten hat, z. B. durch „Transfersozialismus“ innerhalb von und zwischen EU-Ländern, wird Streben nach Sezession erzeugt. Da ein allgemeiner Verzicht auf als zunehmend ungerecht empfundene Umverteilung seitens parlamentarischer Mehrheiten oder anderer Entscheidungsträger nicht zu erwarten ist, wird Sezession aus ökonomischer Motivation als Phänomen nicht verschwinden, sondern an Bedeutung gewinnen.

Date: 2021
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DOI: 10.1007/978-3-658-30854-4_4

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