Die Auflösung der Tschechoslowakei
Matthias Morgenstern ()
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Matthias Morgenstern: FOM Hochschule München
Chapter 9 in Neugestaltung der Staatenwelt im 21. Jahrhundert, 2021, pp 123-143 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Mit dem 1. Januar 1993 traten auf der Landkarte Europas zwei neue Staaten in Erscheinung: die Tschechische Republik und die Slowakische Republik. Gut drei Jahre, nachdem im Zuge der sogenannten „Samtenen Revolution“ aus der Bevölkerung beider Territorien heraus das kommunistische Regime gestürzt und die Demokratie erstritten worden war, lösten die inzwischen wirkenden politischen Akteure den seit 1918 mit gewissen Unterbrechungen in der Kriegszeit existierenden gemeinsamen Staat – die Tschechoslowakei – auf. Am Anfang des Prozesses in Richtung beiderseitiger Eigenständigkeit hatten Unstimmigkeiten über einen künftigen gemeinsamen Namen des Staates, der keinen Landesteil benachteiligt und Ebenbürtigkeit ausdrückt, gestanden. Nachdem man sich nicht auf eine zukunftsgerichtete föderale demokratische Ordnung einigen konnte, mündete die Entwicklung in der Entscheidung der Regierenden, den gemeinsamen Staat zu annullieren. Die Auflösung der Tschechoslowakei wird allgemein als Vorbild für eine friedliche Sezession gesehen.
Date: 2021
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DOI: 10.1007/978-3-658-30854-4_9
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