Griechenlands Austritt aus dem Euro: Ein Ablaufszenario
Dirk Meyer
Additional contact information
Dirk Meyer: Helmut-Schmidt-Universitä
Chapter 12 in Europäische Union und Währungsunion in der Dauerkrise II, 2022, pp 261-280 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Griechenland und die Eurogruppe haben bislang drei Hilfspakete geschnürt (2010, 2012, 2015) und zusammen durchgeführt, ohne dass sich die Schuldentragfähigkeit verbessert hätte und das Land jetzt nachhaltig auf eine selbstbestimmte Zukunft “auf eigenen Füßen” zusteuern würde. Da die Voraussetzungen für ein neues Hilfsprogramm EU-vertraglich 2015 nicht vorlagen, hätte ein Zahlungsausfall Griechenlands spätestens Ende Juni 2015 erfolgen müssen. Den deutschen Steuerzahler hätten die (gescheiterten) Rettungshilfen bis dahin zwischen 62 und 93 Mrd. EUR gekostet. Ad hoc hätte Griechenland den “Geuro” als Notgeld regierungsseitig herausgeben können. Eine erfolgversprechendere Alternative wäre allerdings ein einvernehmlicher, mit dem EU-Recht vereinbarer Austritt aus dem Euro in Kombination mit der Emission einer vermögensfundierten Neä Drachmä gewesen.
Date: 2022
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-658-35713-9_12
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783658357139
DOI: 10.1007/978-3-658-35713-9_12
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().