Die Behauptung: Stadtmarken werden gemacht
Eric Häusler and
Jürgen Häusler
Chapter Kapitel 3 in Wie Städte zu Marken werden, 2023, pp 96-126 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Die herrschende Diskussion zu Stadtmarken basiert in weiten Teilen auf einem Denkfehler. Die unbestreitbare Beobachtung, dass Städte vielfach, wenn nicht meist, weithin bekannte Marken sind, führt ohne weitere Umwege zu der (zumindest impliziten) Behauptung, dass diese Stadtmarken Ergebnis eines absichtsvollen und zielgerichteten Prozesses der Markenentwicklung sind. Dies gilt wohl eher weniger als mehr. Sicher versuchen zahlreiche Akteur*innen (schon immer), ein spezifisches (positives oder negatives) Bild von Städten zu ‚zeichnen‘. Erfolgreich verbreitete Stadtbilder entspringen allerdings meist sehr komplexen, unvorhersehbaren, zufälligen oder unbeabsichtigten Prozessen. Diese Irrungen und Wirrungen der evolutionären Entwicklung städtischer Images und Identitäten können nur mit einem hohen Maß an Ignoranz und/oder Arroganz mit dem Konzept der Markenentwicklung verwechselt werden. Gleichwohl kann in der jüngeren Geschichte der Versuch beobachtet werden, den evolutionären Prozess der Stadtentwicklung mit den Errungenschaften des Handwerks des Markenmachens ‚anzureichern‘. Wie erfolgreich oder hilflos diese Bemühungen am Ende jeweils sind, hängt von einigen Voraussetzungen ab, die in diesem Kapitel erläutert werden.
Date: 2023
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DOI: 10.1007/978-3-658-41456-6_3
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