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Effekte der speziellen Relativitätstheorie

Michael Bürker

Chapter 24 in Von Eratosthenes bis Einstein, 2024, pp 191-202 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Nachdem Ende der 1870er-Jahre sehr genaue Werte der Lichtgeschwindigkeit bekannt waren, stellten sich Physiker die Frage, ob die Geschwindigkeit des Lichts davon abhängt, ob man dessen Geschwindigkeit in Richtung der Bewegungsrichtung der Erde um die Sonne oder in der Gegenrichtung oder orthogonal dazu misst. In den 1880er-Jahren hat Michelson eine Apparatur entwickelt, die einen derartigen, nach der klassischen Mechanik berechneten Laufzeitunterschied mittels Interferenz hätte anzeigen müssen. Jedoch blieb der erwartete Effekt aus. Die Physiker rätselten lange, wie dieses Versuchsergebnis zu deuten sei, bis Einstein 1905 den gordischen Knoten durchschlug und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit sowie die Gleichwertigkeit von Inertialsystemen zum obersten Prinzip seiner speziellen Relativitätstheorie erhob. Die relativistischen Effekte wie Zeitdilatation und Längenkontraktion werden in diesem Kapitel graphisch dargestellt.

Date: 2024
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DOI: 10.1007/978-3-658-44024-4_24

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