Die Gleichung E = mc2
Michael Bürker
Chapter 25 in Von Eratosthenes bis Einstein, 2024, pp 203-205 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Anfang des 20. Jahrhunderts stellten Kaufmann und andere fest, dass die Masse von Elektronen, deren Geschwindigkeit nahe der des Lichts ist, nicht mehr, wie von der klassischen Physik gefordert, konstant ist, sondern umso größer wird, je mehr sie sich der Lichtgeschwindigkeit annähert. Der Faktor, um den die Masse sich vergrößerte, ist gleich γ = 1 1 − v 2 c 2 = 1 1 − β 2 . $$ \gamma =\frac{1}{\sqrt{1-\frac{v^2}{c^2}}}=\frac{1}{\sqrt{1-{\beta}^2}}. $$ den Term md = mγ nennt man die dynamische Masse, m die Ruhemasse. Ist v « c, so ist md ≈ m, und die Masse kann als konstant angesehen werden. Man entwickelt den reziproken Wurzelterm in eine unendliche Reihe, wonach der Term E = mc2 eine gute Näherung für die Ruheenergie ist. Man nennt diese Gleichung die Einstein’sche Energie-Masse-Äquivalenz. Mit dieser Äquivalent erklärt sich auch die schier unerschöpfliche Energie, die von der Sonne auf die Erde abgestrahlt wird.
Date: 2024
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DOI: 10.1007/978-3-658-44024-4_25
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