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Einige Aspekte der modernen Kosmologie

Michael Bürker

Chapter 27 in Von Eratosthenes bis Einstein, 2024, pp 217-224 from Springer

Abstract: Zusammenfassung 1917 formulierte Einstein das kosmologische Prinzip, wonach im Universum weder ein Ort noch eine Richtung ausgezeichnet ist. Dabei ging Einstein von einem statischen Universum aus. Friedmann und Lemaitre entwarfen jedoch in den 1920er-Jahren Modelle eines sich ändernden Universums. Ende der 1920er-Jahre entdeckte Hubble, dass sich weit entfernte Galaxien umso schneller von der Erde entfernen, je weiter sie von uns entfernt sind. Daraus leitete Lemaitre ab, dass es eine „Geburtsstunde“ („Urknall“) des Universums gegeben haben könnte. Kernphysiker rekonstruierten den Werdegang des Universums und berechneten einen Zeitpunkt, ab dem Materie und Strahlung getrennt waren. Diese sogenannte Hintergrundstrahlung wurde in den 1960er-Jahren nachgewiesen. Dieser Nachweis wurde von vielen Physikern als Bestätigung der Urknalltheorie gesehen. Ferner konnte nun das Weltalter berechnet und über die Zukunft des Universums diskutiert werden.

Date: 2024
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DOI: 10.1007/978-3-658-44024-4_27

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