Das sprachliche Relativitätsprinzip – Der Einfluss von Sprache auf die Kognition
Ulrike Buchholz ()
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Ulrike Buchholz: Hochschule Hannover
Chapter Kapitel 4 in Führen durch Sprache, 2024, pp 49-69 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Aufbauend auf den Propositionen des vorherigen Kapitels zu Aspekten der Kognitiven Semantik, die die Beziehungen zwischen Sprache und Kognition untersucht, befasst sich dieses Kapitel nun eingehend mit der These, dass die Struktur und die Eigenschaften einer Sprache die Art und Weise beeinflussen, wie ihre Sprecherinnen und Sprecher die Welt wahrnehmen und verstehen – wie Sprache also konkret Einfluss nimmt auf die Kognition. Dazu werden zunächst das sprachliche Relativitätsprinzip und seine Genese erläutert, wobei auch ein Ausflug zu seinen geistigen Wurzeln bei Wilhelm von Humboldt unternommen wird. Dass Sprache als Fenster zur Kognition dient, ist besonders eindrücklich in der Raumorientierung des Menschen erkennbar, der womöglich oben und unten nicht versteht, wenn er gewohnt ist, sich nördlich und südlich zu orientieren. Zum Schluss versucht das Kapitel zu erklären, dass und warum eine Sprache mit einem Genussystem die Welt zwangsläufig mit „männlich“ und „weiblich“ kategorisiert.
Date: 2024
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DOI: 10.1007/978-3-658-44770-0_4
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