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Humanoide Roboter-Assistenz für die rehabilitative Therapie bei Schlaganfall-Betroffenen – Chancen für die Versorgung

Thomas Platz ()
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Thomas Platz: Universitätsmedizin Greifswald AG Neurorehabilitation Fleischmannstrasse

Chapter 31 in Künstliche Intelligenz im Einsatz für die erfolgreiche Patientenreise, 2025, pp 599-616 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Weltweit erleiden immer mehr Menschen einen Schlaganfall und daraus resultierende Alltagsbehinderungen. Neurorehabilitation ist die Form der medizinischen Versorgung, die nach der Akutbehandlung eines Schlaganfalls hilft, Behinderungen zu vermeiden. In einem multiprofessionellen Team wird angestrebt, die verschiedenen Funktionsstörungen nach einem Schlaganfall durch ein intensives, teilweise längerfristiges Training wiederherzustellen oder auch mit Einsatz von Hilfsmitteln zu kompensieren, um so die Selbstständigkeit im Alltag möglichst wieder zu erlangen. Dies bedarf umfangreicher Ressourcen in den Therapiebereichen Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Psychologie, die heute schon nur begrenzt und in Zukunft sehr wahrscheinlich nicht im erforderlichen Maße zur Verfügung stehen werden. Fachkräfte könnten jedoch zukünftig durch Therapie-Assistenzsysteme unter Nutzung von humanoider Roboter-Technologie unterstützt werden, um mehr Schlaganfallbetroffenen eine intensivere Behandlung zukommen zu lassen. Das Therapie-Assistenzsystem „Evidenz-Basierte Roboter-Assistenz in der Neurorehabilitation, E-BRAiN“ stellt bereits mehrere Therapieverfahren für die Arm-Rehabilitation sowie für die Neglect-Therapie nach Schlaganfall zur Verfügung und wird von Schlaganfallbetroffenen sowohl früh nach einem Schlaganfall als auch wenn dieser länger zurückliegt sehr gut akzeptiert. Entlang des rehabilitativen Behandlungspfades von der Stroke Unit über die Rehabilitationsklinik und die Tagesklinik bis zur ambulanten Versorgung in Therapie-Praxen könnten Betroffene zukünftig von der Therapie-Assistenz-Technologie profitieren.

Date: 2025
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DOI: 10.1007/978-3-658-48573-3_31

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