Menschenbild, Ethik
Thomas Schneider ()
Chapter Kapitel 4 in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, 2025, pp 17-22 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Ist der Mensch ein irrationales oder rationales Wesen, fragen sich nicht mehr nur Verhaltenswissenschaftler, sondern auch Betriebswirte im Allgemeinen und Controller im Speziellen. Bei allem Bemühen, das „Richtige“ zu tun und das „Falsche“ zu lassen, scheint eine künstliche Intelligenz neue Perspektiven zu eröffnen. Das eigene, meist nicht hinterfragte Menschenbild hat entscheidenden Einfluss auf die Sichtweise der Digitalisierung, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Kahneman (2012, Schnelles Denken, langsames Denken, Siedler) zeigt übliche Entscheidungsfehler auf und bietet Lösungen zu deren Aufdeckung an. Taleb (2014, Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen. btb.; 2018, Skin in the Game: Hidden Asymmetries in Daily Life, Penguin Random House) dagegen hält es für entscheidend, Strukturen zu schaffen, in denen Menschen für ihr Handeln Verantwortung tragen, alles andere regele sich dann von selbst. Bei allen Entscheidungen im Rahmen der Digitalisierung gilt es für das Controlling immer wieder das eigene Menschenbild zu hinterfragen, um zu verhindern, dass die Digitalisierung als Lösung aller Probleme wahrgenommen wird, auch der Probleme, die ohne Digitalisierung überhaupt nicht existieren würden.
Date: 2025
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DOI: 10.1007/978-3-658-48979-3_4
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