Rechtliche Rahmenbedingungen
Thomas Hann
Chapter 6 in Die regenerative Genossenschaft, 2026, pp 101-117 from Springer
Abstract:
ZusammenfassungDie Gründung einer Genossenschaft verlangt ein stabiles rechtliches Fundament. Das Genossenschaftsgesetz (GenG) sichert Mitbestimmung, Transparenz und Mitgliederrechte und bildet den Rahmen für eine dauerhaft tragfähige Organisation. Historisch aus der Selbsthilfe-Bewegung des 19. Jahrhunderts entstanden, zeigt sich die Genossenschaft heute als moderne, digitale Rechtsform: Von der elektronischen Gründung über hybride Versammlungen bis zur Plattform- und Daten-Genossenschaft verbindet sie rechtliche Verlässlichkeit mit zeitgemäßer Vernetzung. Zentral ist eine klare Satzung mit den gesetzlich geforderten Pflichtbestandteilen sowie ein belastbarer Businessplan. Prüfungsverband und Registergericht sorgen für Qualität und Rechtswirksamkeit; der eGiG-Status ermöglicht frühe Schritte in die Praxis. Wer die „Sprache“ des GenG beherrscht und verständlich kommuniziert, stärkt Vertrauen bei Mitgliedern, Banken und Behörden – und legt die Basis für langfristige Stabilität und Teilhabe.
Date: 2026
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-658-50508-0_6
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783658505080
DOI: 10.1007/978-3-658-50508-0_6
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().