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Anforderungen an zeitgemäße Veränderungs- und Transformationsmodelle

Sascha Maurer

Chapter 2 in Syndimensionale Neuausrichtung zur nachhaltigen Transformation, 2026, pp 47-82 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Dieses Kapitel begründet, warum linear-sequenzielle Change-Modelle den Realitäten hochdynamischer, interdependenter Umwelten nicht mehr genügen, und leitet daraus ein ganzheitlich-systemisches Transformationsverständnis ab. Der empirische Befund unterstreicht: Veränderung ist permanent, muss evidenzbasiert navigiert und synchronisiert gestaltet werden. Systemtheoretisch folgt daraus ein Paradigmenwechsel: Organisationen sind komplexe, adaptive Systeme, deren Transformation emergent verläuft. Im Zeitalter der Polykrisen wird Synchronisation über Dimensionen zum Kernprinzip. Ziel ist die kontinuierliche Selbsterneuerung und Resilienz – die Fähigkeit, Unsicherheit zu antizipieren, interdependente Effekte zu orchestrieren und Entscheidungen iterativ an Evidenz und Feedback auszurichten. Führung wird so zur Ermöglichungs- und Kopplungsleistung: Sie schafft Bedingungen, in denen Multiperspektivität und Synchronisation wirksam werden und Transformation kohärent stattfindet.

Date: 2026
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DOI: 10.1007/978-3-658-51247-7_2

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Page updated 2026-05-29
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