Künstliche Intelligenz und Arbeit
Marco Barenkamp ()
Chapter 13 in AI-Governance im Aufsichtsrat, 2026, pp 197-214 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Eine typische Situation in einem mittelgroßen deutschen Technologieunternehmen könnte wie folgt beschrieben werden. Der Aufsichtsrat tritt zu seiner vierteljährlichen Sitzung zusammen. Der Vorstandsvorsitzende legt eine Vorlage vor, die er als „Transformationsprogramm 2026 bis 2028: Produktivität durch Künstliche Intelligenz“ bezeichnet. Die Kernbotschaft ist unmissverständlich, denn das Unternehmen verzeichne durch den Einsatz von Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Kundenkommunikation, der Softwareentwicklung und der internen Verwaltung einen Effizienzgewinn von rund 23 Prozent, gemessen in bearbeiteten Vorgängen pro Mitarbeiterstunde. Die Konsequenz ist, dass 180 Stellen abgebaut werden sollten. Die Investitionssumme belaufe sich auf 4,2 Mio. €, die Amortisation sei auf drei Jahre kalkuliert.
Date: 2026
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DOI: 10.1007/978-3-658-52322-0_13
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