Haftungsfragen und zivilrechtliche Risiken
Marco Barenkamp ()
Chapter 8 in AI-Governance im Aufsichtsrat, 2026, pp 105-130 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Als in den neunziger Jahren das Internet den Geschäftsverkehr zu verändern begann, war die haftungsrechtliche Einordnung von Online-Transaktionen weitgehend ungeklärt und viele Unternehmensleitungen behandelten die damit verbundenen Risiken als technische Randthemen, die allenfalls die IT-Abteilung betrafen. Die Geschichte hat gezeigt, dass diese Einschätzung aus heutiger Sicht falsch war. Die Parallelen zur hiesigen Situation bei Künstlicher Intelligenz sind frappierend, denn auch wenn sich Aufsichtsräte mit haftungsrechtlicher Materie nur ungern befassen, bleibt die Relevanz unbestritten. Immer dort, wo KI-Systeme in kritischen Prozessen verwendet werden, wird im Schadenfall zu prüfen sein, ob Leitung und Aufsicht ihren Organisations-, Überwachungs- und Dokumentationspflichten ordnungsgemäß nachgekommen sind.
Date: 2026
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-658-52322-0_8
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783658523220
DOI: 10.1007/978-3-658-52322-0_8
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().