Geradführung durch Gelenkmechanismen
Hans Rademacher and
Otto Toeplitz
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Hans Rademacher: Universität Breslau
Otto Toeplitz: Universität Bonn
Chapter 16 in Von Zahlen und Figuren, 1933, pp 96-104 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung An der Dampfmaschine von James Watt befand sich ein merkwürdiger Hilfsmechanismus, das Wattsche Parallelogramm genannt, dessen Gestalt in Fig. 64 schematisch angegeben ist. Der Apparat besteht aus Stangen, die durch die Gelenke C, D, E, F verbunden sind. In A und B sind die Stangen drehbar befestigt. Alle Gelenke haben Achsen, die senkrecht zur Zeichenebene zu denken sind1. In F greift die Kolbenstange an. Der Apparat hat den Zweck, dem Endpunkt F der Kolbenstange eine geradlinige Bewegung zu erteilen, die nötig ist, damit sich der Kolben im Zylinder weder lockert noch klemmt. Es stellt sich nun bei mathematischer Nachprüfung leicht heraus, daß durch den Gelenkmechanismus des Wattschen Parallelogramms der Punkt F keineswegs genau geradlinig geführt wird, daß aber immerhin diese Bewegung in einem gewissen engen Bereich als annähernd gerade anesehen werden kann, so daß also doch die technischen Anforderungen an eine Geradführung durch diesen Mechanismus einigermaßen erfüllt waren.
Date: 1933
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DOI: 10.1007/978-3-662-36239-6_17
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