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Modellierung und Simulation von Filtrationsprozessen

Oleg Iliev (), Ralf Kirsch, Zahra Lakdawala, Stefan Rief and Konrad Steiner
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Oleg Iliev: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
Ralf Kirsch: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
Zahra Lakdawala: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
Stefan Rief: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
Konrad Steiner: Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik

A chapter in Mathematik im Fraunhofer-Institut, 2015, pp 167-238 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Innovative Filtrations- und Separationstechniken sind in vielen Fällen von wesentlicher Bedeutung bei der Entwicklung von hochwertigen Produkten bzw. effizienten Geräten oder wenn es gilt, eine möglichst hohe Lebensqualität zu gewährleisten. Es ist schwierig einen Industriebereich zu benennen, in dem Filter keine wichtige Rolle spielen. In einem üblichen PKW gibt es eine Vielzahl von Filtern. Andere Bereiche, die in höchstem Maße von der eingesetzten Filtertechnik abhängen, sind die Aufbereitung von Trink- und Brauchwasser sowie der Einsatz von Entstaubungsanlagen im Energie- und Produktionssektor. Der Filtrationsmarkt wächst schnell und dementsprechend hoch ist der Innovationsdruck bei der Produktentwicklung. Daher kommt in zunehmendem Umfang Computer Aided Engineering (CAE) bei der Produktauslegung zum Einsatz. Damit den Entwicklungsingenieuren auch hierfür geeignete CAE-Werkzeuge zur Verfügung stehen, ist viel an mathematischer Forschung erforderlich. Die Fest-Flüssig- und Fest-Gasförmig-Filtrationsprobleme, die hier betrachtet werden sollen, sind von Natur aus Multiskalen- und Multiphysikphänomene. Die Größen der Schmutzpartikel und der Fasern im Filtermaterial reichen vom Nanometerbereich bis hin zu mehreren hundert Mikrometern. Die Abmessungen von Filtergehäusen dagegen können von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Metern betragen. Zudem kann sich das Filtermaterial (Filtermedium) je nach Anwendungsfall wie ein starrer Körper verhalten oder verformen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die industriellen Anforderungen bei der Filterauslegung und die mathematischen Herausforderungen bei der Modellierung und Simulation von Filtrationsvorgängen. Dabei werden die Herangehensweisen zur rechnergestützten Untersuchung der Filtrationsprozesse auf der mikroskopischen Ebene (Partikel- und Porenskala), auf der makroskopischen Ebene (Filterelement, Gehäuse) und deren Kopplung behandelt. Die Beiträge des Fraunhofer ITWM zu diesem Forschungsgebiet in Form von neuen Simulationsmethoden und Software werden kurz vorgestellt und ihre Bedeutung für die Praxis an Hand von Beispielen erfolgreicher Industrieanwendungen illustriert.

Date: 2015
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DOI: 10.1007/978-3-662-44877-9_7

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