Neurodivergenz, Gender, Medizin & IT
Simone Burel ()
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Simone Burel: LUB GmbH
Chapter 7 in Praxisleitfaden Neurodiversität in der Arbeitswelt, 2026, pp 87-95 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Dieses Kapitel beleuchtet die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Wahrnehmung, Diagnose und Behandlung von Neurodivergenz. Trotz jahrzehntelanger Gendermedizin fehlt es weiterhin an geschlechtersensiblen Leitlinien, was zu Fehldiagnosen und verspäteter Behandlung führt. Autismus und AD(H)S äußern sich bei Frauen oft subtiler, was zu Unterdiagnostik führt. Gleichzeitig sind sie besonders von Komorbiditäten wie Depressionen oder Angststörungen betroffen. Auch Hochbegabung, Demenz und Schmerzempfinden zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede, die in der medizinischen Praxis häufig ignoriert werden. Abschließend bietet das Kapitel eine Sammlung hilfreicher Netzwerke, Blogs und Apps für neurodivergente Menschen – mit Fokus auf Selbsthilfe, Sichtbarkeit und Empowerment. Ziel ist es, intersektionale Perspektiven stärker in Medizin, Forschung und Arbeitswelt zu integrieren.
Date: 2026
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DOI: 10.1007/978-3-662-73390-5_7
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