Symmetrie und Topologie
Andreas Dress,
Daniel Huson and
Achim Müller
Chapter Kapitel 10 in Muster des Lebendigen, 1994, pp 183-202 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung „Es gibt nur den leeren Raum und Atome; alles Übrige ist Vorurteil.“ Diese Äußerung Demokrits (zwischen 460 und 360 v. Chr.) wirkt auch heute noch provozierend. Sie kann inzwischen als Leitmotiv eines Forschungsprogramms gelten, welches sich anschickt, durch Analyse der Strukturen großer molekularer Verbindungen und der zur Bildung solcher Strukturen führenden Prozesse die Kluft zwischen der Welt der Atome und der Welt der Erscheinungen immer geringer werden zu lassen. Thema dieses Forschungsprogramms ist dementsprechend — ganz der Losung Demokrits verpflichtet — die Frage „Wie kommen die Atome zu den Positionen, die sie relativ zueinander im leeren Raum einnehmen, und welche Bedeutung oder Funktion ist mit den beobachtbaren, charakteristischen Atomkonfigurationen verknüpft?“ (Bilder 10.1 und 10.2). Das Forschungsprogramm steht damit offenbar im Brenn- und Schnittpunkt aktueller Interessen aus Biologie, organischer und anorganischer Chemie, Festkörperphysik und den Materialwissenschaften.
Date: 1994
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-663-05242-5_10
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783663052425
DOI: 10.1007/978-3-663-05242-5_10
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().